Bestellprozesse kosten oft mehr Zeit und Geld als nötig – sowohl bei Einkaufsabteilungen als auch bei Lieferanten. Durch einen Einsatz von PunchOut-Katalogen können diese Kosten reduziert werden. In unserem Beitrag zeigen wir Ihnen, warum sich das sowohl für Sie als Käufer:in als auch als Lieferanten lohnt.
Viele Unternehmen unterschätzen die Kosten innerhalb der Einkaufsabteilung, die rund um eine einzelne Bestellung entstehen. Nicht die Ware selbst ist teuer, sondern der Prozess dahinter: Artikelnummer recherchieren, Preise abgleichen, Katalogbestände prüfen, manuelle Eingaben vornehmen, Rückfragen klären, Fehler korrigieren. Diese Tätigkeiten summieren sich schnell und verursachen spürbare Prozesskosten.
Der Einkäufer-Verlag zeigt in einer Beispiel-Rechnung sehr eindrucksvoll, dass so aus einem typischen manuellen Bestellvorgang schnell Kosten von rund 70 Euro für Prozesse und Personal zu Stande kommen können.
Ein PunchOut-Prozess setzt genau hier an. Durch eine direkte Verbindung zwischen dem Beschaffungssystem der Kund:innen und dem Onlineshop oder Produktkatalog des Lieferanten werden zentrale Arbeitsschritte automatisiert und die typischen Fehlerquellen im Bestellprozess deutlich reduziert.
Mit einem PunchOut-Prozess entfällt ein Großteil der manuellen Datenerfassung. Einkäufer greifen direkt aus ihrem eigenen System auf aktuelle Produktdaten, Preise und Verfügbarkeiten zu. Der Warenkorb wird anschließend automatisch in das Beschaffungssystem zurückgeführt. Dadurch sinkt der Aufwand für Abstimmungen und Korrekturen. Bestellungen laufen schneller durch und Fehler werden weitgehend vermieden.
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt hier den deutlichen Unterschied: Eine normale Bestellung dauert im Schnitt 10 - 15 Minuten, eine PunchOut-Bestellung gerade einmal 1-2 Minuten. Bei 300 Bestellungen pro Monat spart ein Unternehmen bereits 40-60 Arbeitsstunden, Monat für Monat. Unternehmen erreichen somit eine spürbare Reduzierung der Prozesskosten, weil Routineaufgaben automatisiert und Medienbrüche verhindert werden. Warum auch Lieferanten von einem PunchOut-Katalog profitieren
Der Einsatz von einem PunchOut-Katalog vereinfacht nicht nur die Arbeit des Einkaufs, sondern auch die des Lieferanten.
Weniger Rückfragen zu Artikeln oder Preisen: Kund:innen sehen jederzeit die aktuellen Varianten, Preise und Verfügbarkeiten.
Weniger Korrekturen und fehlerhafter Bestellungen: Artikeldaten werden automatisiert übermittelt und manuelle Eingabefehler entfallen.
Entlastete Service- und Vertriebsteams: Es besteht weniger Klärungsbedarf und Teams gewinnen so mehr Zeit für andere gewinnbringende Aufgaben.
Stabilere und vollständigere Warenkörbe: Kund:innen arbeiten direkt mit einem gepflegten und aktuellen Sortiment.
Weniger Zeitaufwand pro Kund:in: Denn Standardisierte Bestellungen können reibungsloser durchlaufen und erfordern weniger individuelle Betreuung.
Ein weiterer Vorteil: Kund:innen sehen im PunchOut-Katalog immer das aktuelle Sortiment, inklusive Varianten, Preisen und Verfügbarkeiten. Das schafft Transparenz, reduziert Fehlbestellungen und führt im Alltag zu zuverlässigeren Abläufen.
Darüber hinaus stärkt eine PunchOut-Anbindung die Kundenbindung, weil der Lieferant direkt in die digitalen Prozesse der Kund:innen eingebunden ist.
Sie möchten PunchOut auch in Ihrem Unternehmen einsetzen? Mit unserer SaaS-Lösung PunchCommerce bieten wir Ihnen eine einfache Möglichkeit, Ihren Kund:innen einen PunchOut-Katalog zur Verfügung zu stellen ohne eigene Entwicklung. Vereinbaren Sie jetzt einen Demo-Termin oder testen unsere SaaS-Lösung kostenlos in 30 Tagen ausgiebig aus.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an hallo@punchcommerce.de oder rufen Sie uns an unter 06142 / 953 80 - 60. Wir freuen uns über Ihr Feedback!
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