Mit dem September-Release 2026 erhält PunchCommerce eine ganze Reihe neuer Funktionen – vor allem rund um Kataloge und den Warenkorb. Sie können Kataloge jetzt mehreren Kunden zuweisen. Dazu kommen neue Oberflächen in der Verwaltung und ein persönliches Onboarding für Ihre Kunden. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen alle Neuerungen vor und zeigen, was sie für Ihre PunchOut-Anbindungen konkret bedeuten.
Bisher war ein Produktkatalog fest an einen einzelnen Kunden gebunden. Beliefern Sie mehrere Großkunden mit demselben Sortiment, mussten Sie Artikel entsprechend mehrfach pflegen. Das ändert sich jetzt: Mit der neuen Katalogverwaltung legen Sie einen Katalog einmal an und weisen ihn beliebig vielen Kunden zu.

Ein Beispiel: Die MaxMustermann GmbH beliefert fünf Industriekunden über SAP Ariba und OCI mit demselben Grundsortiment an Verbindungstechnik. Statt fünf Kataloge parallel aktuell zu halten, pflegt sie künftig einen einzigen – und ordnet ihn allen fünf Kunden zu.
Passend dazu gehört der API-Token für den Produktimport nicht mehr zum Kunden, sondern zum Katalog. Sie müssen dafür nichts tun: Bestehende Token haben wir bei der Umstellung übernommen. Ihre vorhandenen Import-Integrationen arbeiten unverändert weiter.
Eine Neuerung betrifft den Warenkorb – also den Moment, in dem der Einkäufer seine Auswahl zusammenstellt, bevor sie an sein Beschaffungssystem zurückgeht.
Jedes „In den Warenkorb" erzeugt jetzt eine eigene Position. Eine konfigurierte Höchstmenge zählt dabei über alle Positionen eines Artikels zusammen.
Auch Staffelpreise richten sich nach der Gesamtmenge eines Artikels im Warenkorb, selbst wenn er auf mehrere Positionen verteilt ist. Ändert der Einkäufer eine Menge oder entfernt er eine Position, berechnet PunchCommerce die Preise der übrigen Positionen desselben Artikels neu.
Zwei zentrale Bereiche der Verwaltung haben wir neu gestaltet:


Versandkosten nach Steuersätzen: Enthält ein Warenkorb Artikel mit unterschiedlichen Steuersätzen, teilt PunchCommerce die Versandkosten jetzt entsprechend auf und überträgt sie im cXML aufgeschlüsselt. Das erleichtert Ihren Kunden die korrekte Verbuchung.
Abgelaufen statt gelöscht: Gateway-Sessions und Warenkörbe werden nicht mehr gelöscht. Stattdessen markiert PunchCommerce sie in zwei Stufen als abgelaufen. Abgeschlossene Vorgänge bleiben damit nachvollziehbar – etwa wenn ein Kunde Wochen später nach einem bestimmten Warenkorb fragt. Alle Daten liegen dabei wie gewohnt ausschließlich auf unseren Servern in Deutschland.
Nicht jeder Ansprechpartner auf Kundenseite kennt sich mit PunchOut aus. Deshalb können Sie ab sofort für jeden Ihrer Kunden ein personalisiertes Onboarding durch unser Team buchen. Wir begleiten die Einrichtung und beantworten Fragen direkt – damit die Anbindung schneller produktiv läuft.

Neben den neuen Funktionen haben wir eine Reihe von Fehlern behoben:
Muss ich wegen der neuen Katalogverwaltung etwas an meinen Import-Integrationen ändern? Nein. Ihre bestehenden API-Token wurden automatisch dem jeweiligen Katalog zugeordnet. Vorhandene Integrationen arbeiten unverändert weiter.
Kann ich neue Mapping-Einstellungen vorab testen? Ja. Mit dem integrierten PunchOut-Simulator prüfen Sie Ihre Konfiguration für OCI und cXML sofort – ohne auf die IT Ihres Kunden warten zu müssen.
Melden Sie sich in Ihrer PunchCommerce-Verwaltung an und werfen Sie einen Blick auf die neue Katalogverwaltung. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Kataloge für einen bestimmten Kunden am besten einrichten, sprechen Sie uns an – oder buchen Sie direkt ein persönliches Onboarding für Ihren Kunden.
If you have any questions or suggestions, just send us an email hallo@punchcommerce.de or call us at +49 6142 / 953 80 - 60. We appreciate your feedback!
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